• Astralreisen Tagebuch

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Abenteuer jenseits von Zeit und Raum

  • 01.10.2020

    21. Eintrag (Vollmond)

    Am Tag hatte ich ein Gespräch mit Bharati, die sich seit langem mit Astralreisen beschäftigt. Ich erhielt von ihr wertvolle Hinweise. Nachts meditierte ich lange und bin dann anschließend wieder schlafen gegangen. Ich hatte überhaupt nicht die Absicht diesmal eine Übung zu machen, bewusst einzuschlafen etc. Es war ein unbewusstes Einschlafen ohne jeden Gedanken an Luzidität oder Astralreisen. Das Bewusstsein trübte sich ein, Körper und Geist schliefen ein, doch kurz danach wurde meine Geist plötzlich wieder sehr klar. Die starken Vibrationen waren da, der tosende geistige Lärm wie in einem Düsentriebwerk und die „Angst“ vor der Öffnung zur Astralwelt, wie ich das schon alles jetzt lange kenne. Ich wusste sofort, dass jetzt eine Astralreise möglich ist, da mein Körper gerade eingeschlafen ist und nicht wie ich das sonst meist erlebe, kurz vor dem Aufwachen. Ich dachte nur „Juhuu jetzt geht’s los!“ breitete meine astralen Arme aus und wollte nur noch losfliegen. Ich sah das Bild eines Tunnels, der innen lauter Längsstreifen
    hatte. Das erschien mir jedoch nur eine optische Halluzination zu sein, nicht der eigentliche Tunnel bei Nahtoderfahrungen. Dann löste sich mein astraler Oberkörper vom physischen Oberkörper und schwenkte nach links. Kurz darauf löste ich mich vollständig aus dem physischen Körper mit mehreren langsamen Purzelbäumen nach vorne. Dann stand ich ca. 4 Meter von meinem im Bett liegenden physischen Körper in meinem Schlafzimmer. Es war ein ein überwältigendes Gefühl von Freiheit, Abenteuer und Unabhängigkeit von der physischen Welt. Gleichzeitig hat es sich völlig natürlich angefühlt. Nach wenigen Sekunden ging alles in einen normalen Traum über. Nach dem Aufwachen morgens war ich total euphorisiert und die Angst vor dem Tod war für einige Zeit weg. Siehe auch Video.

    Wir sind fast ausschließlich mit den Sinneseindrücken (=physische Ebene) identifiziert. Der Bewusstseinsinhalt wie Gedanken und Gefühle bleibt tagsüber eher unbewusst. Beim Einschlafen fallen dann die physischen Sinneseindrücke weg und wir sind folglich auf der Traumebene komplett unbewusst.

  • 03.08.2020

    20. Eintrag

    Ich bin im wunderschönen Lauterbrunnen/Schweiz. Wir übernachten in einem hüttenartigen Hotel mit Blick auf den großen Wasserfall. Es ist Vollmond wenn ich mich recht erinnere. Mit dem tiefen Wunsch meinen Körper zu verlassen schlafe ich ein. Kurz darauf fliege ich ca. 30 Meter lang schräg über das Tal und gleite zurück in meinen physischen Körper.

  • 03.06.2020

    19. Eintrag

    Wie so oft geschieht eine OOBE ausgerechnet dann, wenn man überhaupt nicht damit rechnet, vor allem in sehr stressigen Zeiten. Gestern war ich über 9 Stunden im Zug von den Alpen zurück nach Dresden. Ziemlich erschöpft auch durch die intensiven Erlebnisse während der beiden Wochen in Österreich und der Schweiz schlief ich bereits gegen 19:00 Uhr ungeplant ein. Kurz nach Mitternacht wurde ich wieder wach und ärgerte mich darüber, dass ich jetzt so herumlag und die Nacht noch vor mir hatte. Dann begann ich einfach im liegen zu meditieren, also nichts weiter zu tun als meine Körperempfindungen und Gefühle wahrzunehmen. Ich erlag nicht der Versuchung den Gedanken zu folgen oder mich abzulenken, sondern blieb dabei und vertiefte diese Haltung. Nach einiger Zeit schlief ich dann doch wieder ein und gegen 3 Uhr wachte ich auf. Dabei waren beide Körper noch nicht ganz verbunden und ich spürte das typische Hin- und Herpendeln des Astralkörpers, bevor er sich wieder ganz mit dem physischen Körper verband. Auch hier versuchte ich diesmal gar nichts, sondern gab mich nur dem Herauspendeln aus dem physischen Körper hin, ohne eine OOBE zu erzwingen oder abzubrechen. Als ich dann ca. 1 m nach oben in Richtung Kopf den Körper verließ spürte ich im physischen Körper, den ich noch warnahm, Angst. Dies führte sofort zum sanften Zurückgleiten, Einrasten und Aufwachen im physischen Körper. Es war sehr schön zu sehen, dass Angst zum sofortigen Ende einer außerkörperlichen Erfahrung führt. Leider bezog sich die Angst aber auf die Umgebung nach dem Austritt oder viel mehr das gruselige Gefühl was bei mir oft damit einhergeht. Aber was solls, jede noch so kurze Erfahrung auf dieser Ebene ist ein ungewöhnliches Erlebnis.

  • 06.04.2020

    18. Eintrag

    Von OOBE geträumt?

    Heute früh hatte ich einen wunderschönen Traum: Ich saß in einem Schloß mit einem lieben Menschen bei einem Mahl. Es war sehr sehr gemütlich. Der Tisch war wunderbar gedeckt, wir blickten durch große Fenster auf einen beleuchteten Kirchtum. Es war kein luzider Traum, jedoch war meine Bewusstheit deutlich höher als in den meisten anderen Träumen. Ich blickte auf meinen Teller und der Anblick dieser mir so entsprechenden Formen und Farben hat mich eine Ekstase versetzt, bei der sich mein Bewusstsein kugelförmig sehr weit ausdehnte. Diesen Vorgang kenne ich eigentlich nur aus der Wachwelt. Kurz darauf löste ich mich von meinem „physischen Körper“ im Traum und glitt nach links heraus und „fiel“ durch die Gegenstände durch bis fast auf den Boden. Dabei spürte ich die Traumgegenstände in mir, als ich durch sie hindurchglitt. Es war ein interessantes und prickelndes Gefühl. Kurz darauf erwachte ich aus diesem schönen Traum und fand mich in meinem physischen Bett wieder.

    Was ich mich frage: War es ein Traum von einer außerkörperlichen Erfahrung? Oder hatte ich tatsächlich eine außerkörperliche Erfahrung während ich träumte?

  • 12.03.2020

    17. Eintrag

    Heute war ich bereits in der Frühe um 2:00 Uhr wach und konnte nicht mehr einschlafen. Also habe ich einfach dagelegen und meinen Körper gespürt, Gefühle wahrgenommen ohne etwas zu machen. Nachdem ich später noch etwas OSHO gehört hatte, muss ich eingeschalfen sein. Als ich wieder wach wurde spürte ich das Gefühl einer starken Beschleunigung senkrecht nach oben in Richtung Kopf, wie ich es bereits kenne. Es ist ein Gefühl, als ob man in einem Rennwagen sitzt, der maximal beschleunigt… Ich merke wie ich den Körper beginne zu verlassen und spürte starke Energiebewegungen in meiner rechten Körperhälte. Ein euphorisches Gefühl von Freiheit setzte ein. Ich war halb draußen aus meinem Körper, als ich rechts von mir jemanden wahrnahm, der mir anscheinend dazu gratulierte und ich sah wie er mit seinen (astralen, leuchtenden) Händen anerkennend klatschte. Als nächstes erschien ein unvorstellbar schönes Farbfeuerwerk vor meinen astralen Augen, leuchtende Farben, die sich kreisförmig ausbreiteten. Dann war ich schon wieder im physischen Körper zurück und der schöne Ausflug zu Ende.

    Nach diesem Erlebnis erinnerte ich mich an eine „Nahtoderfahrung“, die ich in Italien hatte. Dies geschah jedoch nicht auf Grund eines Unfalls oder Ähnlichem, sondern ich lag kerngesund Abends im Bett. Zu dieser Zeit befand ich mich im Tibetan Pulsing Training. Hier trat diese Gefühl von starker Beschleunigung zum ersten Mal auf. Ich sah mich daraufhin am  Anfang eines langen beweglichen Tunnels, an dessen Ende sich ein Licht befand. Es erinnerte mich an die typischen Beschreibungen von Nahtoderlebnissen. Allerdings war die Entfernung zu diesem Licht sehr sehr groß. Ich wollte dort hin, doch die Entfernung war zu groß, es gelang mir nicht und so fand ich mich nach einiger Zeit im physischen Körper wieder. Es blieb ein Gefühl von Freiheit, dass da noch mehr ist, dass wir nicht an die Physis gebunden sind.

  • 15.02.2020

    16. Eintrag

    Seit 2 Tagen bin ich am kränkeln und fühle mich reichlich schwach. Das hat dazu geführt, dass ich nicht wie sonst ganz früh bereits mit der Arbeit begonnen habe, sondern heute lange im Bett lag und immer wieder kurz eingeschlafen bin. Bekanntermaßen ist das ja der beste Übungszeitraum für Klarträume und Astralreisen. Und ohne überhaupt daran gedacht zu haben hatte ich heute dabei meinen längsten bisherigen Klartraum: Ich sah eine statische Szene. Ich schaute aus einer Art schwarzen Kasten nach draußen auf die Flanke eines hohen Berges, vermutlich der Alpen. Es bewegte sich nichts aber ich wurde sofort voll bewusst und wusste, dass ich mich in einem Traum befand. Ein unglaubliches Gefühl…
    Ich betrachtete die Szene und wunderte mich, dass nichts passierte. Ich überlegte was ich nun tun könnte und wünschte mir, dass ein spiritueller Lehrer erscheinen würde. Leider geschah dies aber nicht, alles blieb bei der statischen Bergszene. Das ganze dauerte geschätzt 1 Minute, dann wachte ich mit einem euphorischen Glücksgefühl auf.

  • 15.01.2020

    15. Eintrag

    Ich habe zusammen mit jemandem, der tief in den Alpen lebt ausprobiert ob er etwas wahrnimmt, wenn ich eine nichtphysische Reise dorthin unternehme (tagsüber, Körper ist wach). Ich kenne diesen Ort und denjenigen bereits, ich war vorher mehrmals physisch dort. Wir haben dies über längere Zeit und unter verschiedenen Umständen getestet. Die Ergebnisse sind unglaublich. Ich setzte mich z.B. Abends zur Meditation hin, wobei der physische Körper wach blieb. Dann bin ich im Geist an den vereinbarten Ort „gegangen“ und habe mich dort umgesehen, bzw. wirklich sehen kann ich noch nichts dabei, aber spüren. Ich konnte z.B. wahrnehmen, ob ein Haustier anwesend ist oder nicht. Ich habe mich dann auch an dem Ort „bewegt“, und „gesucht“, um mehr über die Situation vor Ort zu erfahren. Derjenige konnte dabei spüren, wie ich mich von ihm weg bewegte und dass ich herumlief! Auch konnte er ganz klar wahrnehmen, wann ich dort ankam und wann ich wieder in meinen physischen Körper zurückkehrte. Auch wenn ich etwas mit seinem Körper „tat“, wie z.B. die Hände nehmen, konnte er dies ganz klar spüren!! Ich war selber völlig verblüfft wie präzise das gestimmt hat und wie deutlich man die geistige Anwesenheit spüren kann. Diese Tests haben mich massiv bestärkt in meinen Bemühungen und zeigen, dass man selbst bei wachem Körper ohne weiteres an jeden beliebigen Ort „gehen“ kann. Allerdings braucht es dafür eine extreme Konzentration. Man muss sich maximal auf den Zielort oder den Menschen zu dem man möchte ausrichten und konzentrieren und dabei den Körper entspannt lassen. In Wirklichkeit ist an etwas denken = dort sein ;-) Wenn die Konzentration 100% ist verlässt man den physischen Körper komplett, macht eine Astralreise und kann dann entsprechend auch sehen etc.

  • 16.12.2019

    14. Eintrag

    Je später am Morgen, desto größer die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit im Traum bewusst zu werden. In meinem letzten Traum heute früh sah ich einen großen runden Baum vor einem wunderschönen Sonnenuntergang. Eine ungewöhnlich statische Szene für einen Traum. Es passierte über viele Sekunden nichts, dann plötzlich merke ich: Ich träume (yuhuu, yes!:-) Die Euphorie setzt ein und sofort will ich loslegen, den Traum zu erkunden und zu gestalten, plopp war ich wieder wach.

    Die Arbeit an der Traumbewusstheit ähnelt sehr stark, der Entschärfung von Triggern in der Traumaheilung. Tatsächlich ist es viel viel schwieriger im Traum bewusst zu werden, als in der Wachwelt sich in einer bestimmten Situation zu erinnern, dass man als Erwachsener heute ja handeln und die Situation verändern kann. Der Ansatz ist aber gleich: Mitten drin habe ich keine Bewusstheit über die reale Situation (dass ich träume bzw. dass ich handeln kann). Also muss ich das Setting bewusstseinsmäßig einkreisen und zeitlich in die Zange nehmen. Ich arbeite vorher und direkt im Anschluss, sodass der zeitlich Abstand zwischen Setting und „Aufwachen“ immer kürzer wird, bis ich mich dann irgendwann mittendrin erinnere, bzw. aufwache.

  • 11.12.2019

    13. Eintrag

    Heute früh, sehr spät schon am Morgen, träumte ich von einem extrem wütenden, aggressiven und laut bellenden Hund, der auf mich zuraste und mich offensichtlich zerfleischen wollte. Ich hatte große Angst, doch noch während er auf mich zukam erinnerte ich mich, dass es ein Traum ist (yes! :-) und dass ich mich garnicht wehren brauche. Der Hund ist dann auch durch mich durch und um mich herumgelaufen und konnte mir natürlich nicht schaden. Er wurde kleiner und weniger bedrohlich, dann habe ich ihn endgültig fortgeschickt.

    Ich mache zur Zeit die Übung des natürlichen Lichts ( ཨ ) vor dem Schlafengehen, wie sie im Buch „Traum-Yoga“ von Chögyal Namkhai Norbu Rinpoche beschrieben wird. Diese hat eine immense Wirkung auf die Traumerinnerung. Heute Nacht habe ich Notizen für 8 Träume gemacht und gleichzeitig gemerkt, dass da noch viele weitere Träume geschehen sind. Ich weiß aus früheren Erfahrungen, dass wir jede Nacht hunderte ja tausende von Träume haben, ohne uns dessen bewusst zu sein. Zusammen mit dem Traumtagebuch führt diese Praxis zu einer fast explosionsartigen Zunahme an Traumerinnerungen. Außerdem ist gestern Abend etwas ungewöhnliches bei der Übung passiert, ich bin bei völlig wachem Körper in einen Zustand gekommen, der sehr der Vibrationsphase ähnelte, nur dass mein Körper dabei eben vollkommen wach war, statt eingeschlafen zu sein.

    Diese Praxis des natürlichen Lichts ist aus dem Dzogchen, welche nicht direkt mit der Traum-Ebene arbeitet. Die Luzidität entsteht hierdurch quasi als Nebeneffekt. Ich hatte das große Glück in diesem Leben eine Dzogchen-Einweihung direkt von Namkhai Norbu erhalten zu haben. Möglicherweise liegt es mit daran, dass die Übung so eine starke Wirkung hat.

    In dem Buch sind noch andere Übungen zur Traumpraxis beschrieben, die teilweise extremst strukturauflösend wirken und nur bei absoluter Stabilität und Verankerung im Leben und Beziehungen durchgeführt werden sollten.

  • 30.11.2019

    12. Eintrag

    Heute früh stand ich, wie so oft, um ca. 3:00 Uhr auf und meditierte recht lange, ca. 1-2 Stunden am Stück. Gegen Ende nahm ich plötzlich eine andere Ebene/Dimension wahr: Ich flog mit hoher Geschwindigkeit durch das Weltall und die Sterne zogen an mir vorüber. Ich war sehr überrascht und erstaunt, es fühlte sich phantastisch an. Gleichzeitig spürte ich meinen physischen Körper, der wach war und sich in Meditationshaltung befand. Dann bildete sich vor mir ein Wurmloch, wie als würde sich Raum „formen“, anschließend sah ich eine große Anzahl Galaxien in sehr weiter Entfernung, um mich herum nichts, nur Weltall. Dann traten einige Galaxien in den Vordergrund und ich bekam deutliche Bilder, ein unvorstellbares, gigantisches Strahlen und Leuchten, es ging etwas Positives von ihnen aus. Die Energie dieser Galaxien wurde daraufhin dauerhaft mit meinem Kronenchakra verbunden. Es fühlte sich ekstatisch an, so als ob ich über dieses Zentrum immer Zugriff auf diese Galaxien hätte. Dann endeten die Bilder. Ich habe keine Ahnung was das genau gewesen war. Vermutlich habe ich eine Astralreise gemacht, aber ein Teil von mir war noch im physischen Körper präsent, da dieser ja nicht schlief.

  • 15.11.2019

    11. Eintrag

    Seltsamerweise habe ich häufig und unerwartet Erfolge unter starkem, aber positivem(!) Stress, zuletzt während meiner NARM™-Fortbildung in Köln und während eines TFM-Wochenendes in der Schweiz. Ich bin mir nicht ganz im Klaren warum, vermute aber, dass durch die hohe Aktivität bis spät in die Nacht mit vielen neuen und intensiven Sinneseindrücken ein hoher Grad an Aufmerksamkeit (wenn auch letztlich nur Vigilanz) mit in die Schlafphase hinüber gelangt. Die typische Situation dazu sieht so aus: Positiver „Arbeitsdruck“ bis kurz vor dem Einschlafen, neue Eindrücke durch neue Unterkunft, neue Menschen, viel soziale Interaktion, zusammen mit einem frühen Arbeitsbeginn am nächsten Tag. Also eigentlich sehr ungünstige Umstände wie man vermuten könnte. Tatsächlich klappt es bei scheinbar idealen Umständen eher nicht so gut, wie Unterkunft an einem ruhigen Ort in der Natur, viel Zeit, Abends meditieren, keine Pläne und Aktivitäten am nächsten Morgen, lange ausschlafen und viel formaler Praxis. Möglicherweise ist die Tendenz bei bekannten und bequemen Umständen doch irgendwie unbewusst zu werden, insbesondere wenn wenig sozialer Kontakt dabei ist.

    Wie auch immer, manchmal funktioniert der bewusste Ausstieg einfach so und unerwartet. Die Eindrücke, die beim bewussten Verlassen des Körpers auftreten sind Anfangs beängstigend, wie sehr laute Geräusche, ähnlich Düsenturbinen. Starke Energieflüsse, als ob sich der ganze Körper in tosende Energie verwandelt, oder ein starkes Gruselgefühl, insbesondere wenn man zurückgekehrt und aufgewacht ist.

    Oft sieht man zuerst nicht gut, nachdem man den Körper verlassen hat, die astrale Umgebung erscheint dunkel, trüb und die Lichter wie durch Nebel. Bei klarer Sicht allerdings hat die Umgebung eine Brillianz und Strahlkraft, wie es sie in der physischen Umgebung nicht gibt.

  • 13.11.2019

    10. Eintrag

    Das Gehirn ist schon echt lustig… Die heutige Nacht begann mit einem sehr langen Traum, gefühlt mehrere Stunden, in dem ich Andreas Schwarz traf und er mir während der ganzen Zeit Anleitung und Hilfe gab, um besser mit dem Klarträumen voran zukommen. Wir führten also lange Gespräche zu diesem Thema. Nur, ich bemerkte die ganze Zeit leider nicht, dass ich mich ja mit All dem mitten in einem Traum befand! Ich wurde nicht luzide, was für eine Absurdität im Rückblick :-) Da träumt man stundenlang vom Klarträumen, wird aber nicht bewusst. Nicht zu fassen ist das, ich könnte ausflippen. Der Gipfel des Ganzen war aber, dass ich mich am Ende auch noch darüber ausließ, dass ich frustriert bin, dass ich nicht schneller Fortschritte mache.

  • 11.11.2019

    9. Eintrag

    Astralreisen und Klarträumen scheinen eine delikate Angelegenheit zu sein. Es lässt sich kaum mit dem direkten Willen bewerkstelligen, nur indirekt. Je mehr ich es aktiv anstrebe, mich anstrenge usw. desto weniger klappt es. Was es anscheinend braucht ist kontinuirliche Beschäftigung, Üben aber eben nicht Druck und Zielorientierung. Ich habe mich die letzten Monate sehr stark auf die Traumaarbeit konzentriert und möchte nun wieder mehr den Fokus auf diese Ebene lenken. Vor einigen Tagen hatte ich früh morgens die Erfahrung oberhalb einer Wolkendecke zu sein und in den strahlenden Himmel zu schauen. Ich war halbbewusst und staunte über die Brillianz der Farben und die Intensität der Erfahrung und Eindrücke. Diese Ebenen wirken realer als die im Vergleich trübe physische Welt. Was relativ häufig passiert ist, dass ich die Vibrationsphase beim Aufwachen erlebe und das „ohrenbetäubende“ Düsengeräusch „höre“. Manchmal nehmen die Vibrationen wieder zu und ich trete noch einige Male kurz aus dem Körper aus, bis ich dann in der physischen Welt aufwache. Der bewusste Ausstieg am Anfang des Schlafprozesses ist deutlich schwieriger. Oftmals gibt es aber noch vor dem vollständigen Einschlafen schnelle Teilablösungen ohne die Vibrationsphase, also direkter Ausstieg ohne irgendwelche Zwischenphänomene. Es macht großen Spaß all dies zu Erforschen. Und mit jedem kleinen Erfolg wächst die Gewissheit, dass es möglich ist. Mir scheint es hängt weniger von den Methoden ab, die man praktiziert, als vielmehr vom Lebensstil und dem Zustand der Energiekanäle. Zum Schluss noch eine englische Buchempfehlung:

    Meditation, Transformation, and Dream Yoga
    von Gyatrul Rinpoche.

  • 19.05.2019

    8. Eintrag

    Inzwischen weiß ich recht genau wie sich der Austritt und Wiedereintritt in den physischen Körper anfühlt. Der Austritt ist mit Energiephänomenen, Kribbeln, oft ekstatischen Gefühlen und Vibrationen im Körper verbunden. Beim Eintritt in den Körper wenn man zurückkommt zuckt der Körper recht stark, als würde er einen Stromschlag bekommen, was aber nicht unangenehm ist. Eigentlich kennt das jeder ohnehin vom Einschlafen abends. Wir sind uns nur nicht bewusst, dass wir kurz draußen waren und das Zusammenzucken den Wiedereintritt in den physischen Körper darstellt. Auch tagsüber gelingt mir ein Ebenenwechsel inzwischen ohne jegliche Hilfsmittel jedoch bisher nur ohne Austritt. Ich stelle mir den weiten Raum um mich herum vor und schaue quasi mit dem Geist kugelförmig kilometerweit in die Ferne. Dies löst die Vibrationen aus und ich kann mein Bewusstsein ausdehnen und an einem beliebigen Ort wieder verdichten. Gestern habe ich das mit einer Freundin getestet, sie war hunderte Kilometer entfernt, Berge dazwischen an einem öffentlichen Ort mit vielen Menschen. Trotzdem hat sie meine Anwesenheit mehr als deutlich gespürt. Ich machte dann wenig später noch einen zweiten Test ohne Absprache und erhielt sofort eine Nachricht ob ich gerade nochmal da war! Warum schreibe ich das alles? Es soll uns helfen zurück in die Freiheit zu finden. Genauso wie die Verbreitung des Traumawissens zum Aufwachen und der Befreiung der Menschen führt, so sind diese im Moment noch exotisch wirkenden Vorgänge wie Astralreisen genauso wichtig: Man denke nur an schwerkranke Menschen die sich nicht oder nicht mehr physisch bewegen können, Menschen in Gefängnissen, Menschen mit Einschränkungen der Sinne, usw.

  • 16.05.2019

    7. Eintrag

    Ich beschäftige mich kontinuierlich mit dem Thema Astralreisen und Klarträumen. Andere Bezeichnungen sind OOBE, Luzides Träumen und AKE. Dazu lese ich insbesondere vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen entsprechende Bücher, sodass es im Geist immer tiefer sinken kann. Auch das Schreiben dieses Online-Tagebuches gehört dazu, was mir große Freude bereitet. Inzwischen kann ich sagen es gibt deutliche Fortschritte :-) zwar nicht so greifbar wie wenn man eine physische Tätigkeit übt, aber dennoch stellen sie sich ein. Die Veränderungen müssen eintreten, wenn man darauf besteht und dabei keine egoistischen Absichten hat. Fakt ist wir machen ständig Astralreisen, mindestens jede Nacht. Mit jedem Einschlafen verlassen wir den physischen Körper. Die Frage ist nur ob wir es bewusst mitbekommen. Und es gibt gute Gründe warum dies eben nicht so ist! Die Eindrücke könnten uns durcheinander bringen. Vor ein paar Tagen machte ich ein Nickerchen und ohne Unterbrechung des Bewusstseins schlief der Körper kurz ein, es kamen Bilder einer Landschaft mit einer Art Hirsch oder Reh welches mit dem Erdboden teilweise verschmolzen war, es steckte zur Hälfte seines Körpers schräg im Boden und bewegte sich nicht. Kurz danach kam das typische starke Zucken des Körpers, mit dem ich wieder in der physischen Welt war und aufstand. Ich lasse hier mal die Unterscheidung zwischen Klartraum und außerkörperliche Erfahrung weg, da mir das im Moment nicht so relevant erscheint und ich es auch nicht klar unterscheiden kann.

  • 09.03.2019

    6. Eintrag

    Beim Einschlafen spüre ich wie sich der zweite Körper unerwartet schnell vom physischen Körper löst. Schlagartig dreht sich der Astralleib um 180°, anschließend schwebe ich waagerecht davon. Es fühlte sich an, als ob der Astralleib wie auf einer Bare weggetragen wird. Da ich immer noch zu wenig Erfahrung mit dem Zustand habe, wenn der physische Körper nicht spürbar ist, verliere ich das Bewusstsein.

  • 07.03.2019

    5. Eintrag

    Beim Meditieren auf meinem Meditationskissen löst sich der Astralleib etwas vom physischen Körper und der Kopf dreht sich um ca. 90° nach rechts. Was für ein ulkiges Gefühl!! Es ist wirklich die Wahrnehmung, dass man zwei Körper gleichzeitig hat, von denen der eine nach rechts schaut. Auch hier war ich so verblüfft, dass ich die Aufmerksamkeit nicht in den zweiten Körper verlagern konnte und so verschmolzen beide wieder miteinander.

  • 26.02.2019

    4. Eintrag

    Inzwischen kann ich den Einschlafprozess ganz gut regulieren. Statt flach liegend baue ich mir die Kissen so, dass ich den Oberkörper halb aufgerichtet ablegen kann. Je müder ich bin, desto aufrechter bette ich ihn, manchmal fast senkrecht aber immer so, dass ich den ganzen Körper inklusive Kopf vollständig entspannen kann. So kommt es nicht zum abrupten Einschlafen sondern ich kann beliebig lange üben, im hypnagogen Zustand zu verweilen bzw. zwischen wach und Halbschlaf zu pendeln.

    Dabei kommt es öfters bereits zu Eindrücken jenseits des Übergangszustandes, z.B. einer plötzlichen immensen geistigen Klarheit oder bildlichen 360°-Eindrücken von Szenen die nichts mit der physischen Umgebung oder der Traumebene zu tun haben. Manchmal spüre ich auch wie sich nur Hände und Arme aus dem physischen Körper lösen obwohl ich noch ganz wach bin. Eine sehr ulkige Erfahrung :-) Also da passiert eine Menge und es ist ein spannendes Forschungsfeld.

    Immer wieder passiert es auch dass der Austritt „zu schnell“ stattfindet, sodass ich mich erschrecke und prompt wieder im Körper bin. Es fühlt sich an wie ein Herausfallen oder herauskatapultiert werden aus dem Körper. Der Zustand ohne den physischen Körper wahrzunehmen ist aber so ungewohnt, dass ich reflexartig danach geistig „greife“ und schwubs ist man wieder drin.

  • 17.02.2019

    3. Eintrag

    Mittags bin ich so müde und erschöpft, dass ich mich kurz hinlege und die Gelegenheit zum Üben nutze. Ich bette mich so, dass der Kopf etwas erhöht liegt und ich nicht zu schnell einschlafe. Nach wenigen Minuten bin ich im hypnagogen Zustand und pendele zwichen entspanntem Wachzustand und diesem Zwischenzustand hin und her. Dabei wird mir klar, dass es notwendig ist, die sich vertiefende Entspannung immer „mitzutracken“, sprich sich immer bewusst zu bleiben in welchem Zustand ich gerade bin und nicht zu schnell zu tief zu entspannen. Es klappt ganz gut das Bewusstsein im Übergangsbereich aufrechtzuerhalten statt durch Einschlafen das Bewusstsein zu verlieren. Gegen Ende spüre ich einen interessanten Vorgang. Ich bin eigentlich schon wieder recht wach, aber gleichzeitig öffnet sich nochmal kurz die Bilderwelt aus dem Zwischenzustand, jedoch bin ich wie gesagt eigentlich längst zu wach dafür. Dies fühlte sich tatsächlich so an, also ob sich ein geistiges „Auge“ zur inneren Bilderwelt in der Stirn öffnet.

    Diese Materialen nutze ich um das Reisevorhaben zu unterstützen:

    Bücher:

    – „Übung der Nacht“ – Tenzin Wangyal Rinpoche
    – „Traum-Yoga“ – Namkhai Norbu
    – „Klarträumen“ – Dylan Tuccillo, Jared Zeizel, Thomas Peisel
    – „Astralreisen: Die ultimative Anleitung für außerkörperliche Erfahrungen“ – Andreas Schwarz

    Filme:

    – Solange du da bist

    Klänge:

    – Binaural Beats von Andreas Schwarz

  • 13.02.2019

    2. Eintrag

    Abends im Bett freue ich mich sehr auf die Übung und bereite alles vor. Ich nehme mir fest vor eine Astralreise zu machen. Es ist alles sehr ruhig und nach einiger Zeit beginnt der Körper zu entspannen. Leider schlafe ich viel zu schnell ein und werde unbewusst. Nach ca. 1-2 Stunden jedoch wache ich wieder auf und habe bildhafte Erinnerungen an die Astralebene, auch an ein Wesen, was an einen Ausserirdischen mit spitz zulaufendem Gesicht erinnert. Ich gehe durch die Wohnung und spüre das starke Gruselgefühl was ich schon kenne wenn sich die Astralebene öffnet. Ich habe dabei keine Angst mehr weil es mir vertraut ist und ich laufe herum bis es sich gelegt hat.

  • Februar 2019

    1. Eintrag

    Ich habe mich entschlossen nach einer sehr langen Pause von ca. 10 Jahren wieder mit den Übungen für Astralreisen zu beginnen. Damals hatte es unerwartet geklappt und es gab dabei eine so extreme Erfahrung, dass ich mich seither nicht mehr getraut hatte damit weiter zu machen. Es gibt aber viele Gründe warum es jetzt dran ist, das wieder zu lernen, im übrigen nicht nur für mich sondern für uns alle, wie ich finde:

    – Erweiterte Handlungsmöglichkeiten jenseits von 3D-Begrenzungen
    – Unbegrenztes Lernen
    – Neue Erfahrungen und Abenteuer
    – Heilung und Transformation

    Das Tagebuch hilft mir die Entwicklung über längere Zeit zu verfolgen und das Thema weiterzubringen.