image/svg+xmlEin vergessenes Mysterium Von der Suche nach dem Ganzen Von Kindheit an werden wir dazu erzogen Erfolg anzubeten. Nicht Nähe, nicht Zuhören, nicht Kümmern, nicht Zusammensein, sondern erfolgreich sollst du sein. Aber nicht einfach nur erfolgreich, du sollst besser sein als deine Mitschüler und deine Kollegen. Erfolg geht vor Glück. In der Schule interessiert sich niemand dafür, was du für Wünsche, Bedürfnisse oder Sehnsüchte hast, wie du dich fühlst. Du sollst funktionieren und die leeren geistigen Inhalte auswendig lernen, um sie dann auf Befehl (Klassenarbeit) wieder hervorzubringen wie eine Maschine. So werden wir voneinander getrennt. Ist es wirklich so schön erfolgreich zu sein, was hat dir der ganze Erfolg bisher gebracht? Irgendeine Art von Erfüllung? Wohl kaum, außer einer kurzen Erleichterung... Es war nichts Erhebendes, stattdessen war der innere Stress weg, für kurze Zeit, mehr nicht. Ein Selbstbild wurde stabilisiert und diesen Vorgang erleben wir dann als Erleichterung. Das was man dir erzählt hat über Erfolg ist eine Lüge. Die Eltern haben dich belogen, die Schule, die Universität, die Medien, alle wollen dir erzählen, dass du in einer Welt von Konkurrenten lebst und um dein Leben kämpfen musst, indem du besser bist als deine Mitmenschen. Das ganze nennt man dann Kapitalismus und Marktwirtschaft. Und wir wurden dazu erzogen diesem System zu dienen, auf Kosten unseres Lebens, auf Kosten unserer Gesundheit. Wir dienen dem Geld, das steht im Mittelpunkt der meisten Menschen, Geld und Angst davor, kein Geld zu haben. Möchtest du wirklich in einer solchen Welt leben, die aus Neid, Selbstdarstellung und Konkurrenzkampf besteht? Diese Welt existiert an
image/svg+xmlsich garnicht außen, sie existiert nur in unsern Köpfen, weil sie dort hineinprogrammiert wurde. Die Welt, die wir im Außen sehen ist die Innenwelt der Menschen. Die Wahrheit ist aber doch, dass das, was wir wirklich brauchen im Übermaß vorhanden ist. Man hat dir als Kind erzählt, dass 1 + 1 gleich 2 ist. Und du hast es geglaubt, weil du offen warst, ein reines Wesen, unschuldig. So hast du alles aufgenommen was man dir gegeben hat, egal ob es giftig oder heilsam war. Ist 1 + 1 wirklich 2 ? Ist das Ganze nur die Summe seiner Teile? Ist eine Beziehung nicht mehr als das Vorhandensein von 2 Menschen? Denke einmal darüber nach... Wir haben uns in die Irre führen lassen, in den Abgrund des Leidens. Diese Worte, die du gerade list sind eine Einladung nach Hause zurück zu kehren. Dieses Zuhause ist das, was zwischen den Dingen liegt, zwischen den Menschen. Wenn wir den Fokus wegnehmen von Ich und Du, und die Aufmerksamkeit auf die Verbindung zwischen uns legen, ändert sich etwas tiefgreifend. Was passiert wenn du im Kontakt mit einem Menschen bist, und ihr euch beide in diese Verbindung hineinentspannt... macht dich diese Nähe unruhig, entsteht Angst, dich zu verlieren? Oder verspürst du einen Drang, jetzt irgendetwas tun zu müssen? Dann schaue nach: Geht dabei wirklich jemand verloren? Wenn du das Gefühl hast, dass etwas verloren geht, dann frage ich dich nach den besten und großartigsten Momenten deines Lebens. Warst du da wirklich weg? Ich würde behaupten, du warst nicht weg, du hast dich selbst nur anders erfahren, erweitert, grenzenlos, ganz und erfüllt. Je abgetrennter wir uns fühlen, desto größer ist das Leiden. Man sagt, dass jemand nur Suizid begehen kann, wenn er jede Hoffnung auf Verbindung verloren hat. Wenn du dich getrennt fühlst, bedeutet es du hast dich als einzelnes Wesen sehr in den Fokus deines Denkens gestellt. Dies kann entwicklungspsychologische Gründe gehabt haben und als Kind notwendig gewesen sein, aber als Erwachsener erzeugt es Leiden. Vielleicht möchtest du einen neuen Weg ausprobieren. Stelle dir einmal vor, als reines Gedankenexperiment: Nur für eine kurze Zeit stelle ich
image/svg+xmljemand anderen in den Mittelpunkt meines Denkens. Ich konzentriere mich auf diesen Menschen und stelle mir vor, er ist wie ich in diese Welt gekommen, er leidet genau wie ich an Krankheit, Trennung, Alter und wird wie ich durch den Tod gehen. Wie geht es diesem Menschen, wie fühlt er sich, was hat er für Wünsche, Träume und Sehnsüchte, was braucht er? Alleine diese Gedankengänge bewirken bereits eine Veränderung in uns. Etwas wird leichter, lichter und weiter. Die Schwingung erhöht sich noch weiter, wenn du dazu übergehst, etwas für den anderen zu tun. Aber dieses Tun muss absolut rein sein, es darf nicht durch den kleinsten Hintergedanken an dich selbst verunreinigt sein. Nur dann funktioniert es, nur dann kannst du hineinschweben in das, was jenseits von ich und du liegt. Sonst bist du insgeheim wieder bei dir als Individuum und erlebst Trennung. Und wenn du noch weiter nach Hause möchtest, suche dir einen Menschen in deinem Leben, der mit dir stark verbunden ist und gleichzeitig dir großes Leiden bereitet oder bereitet hat. Das kann ein Elternteil sein, der aktuelle Lebenspartner(!), Geschäftspartner, ... Dann gehe auf diesen Menschen zu, sprich mit ihm und tue etwas speziell für ihn um zu helfen, um eine Freude zu bereiten, um das Leben leichter und schöner zu machen, wobei du deine Geschichte völlig beiseite stellst. Dies wird sich anfühlen, als ob du dich selbst betrügst. Tatsache ist jedoch, dass du dabei nur dein Ego auflöst und etwas viel viel Weiteres erfährst. Eine Variante davon ist, dass du bei einem Menschen der dir großes Leiden zufügt oder zugefügt hat eine größere Sichtweise einnimmst. Stelle dir vor ihr seit schon seit vielen Leben miteinander verbunden und habt euch gegenseitig über lange Zeiträume großes Leiden zugefügt. In diesem Leben bist du das Opfer, aber in vorherigen Inkarnationen warst du auch in der Täterrolle. Du möchtest diesen Kreislauf beenden und in Frieden kommen. Statt sich nun auf der gleichen Ebene in der Auseinandersetzung zu bewegen, reagierst du einfach so als ob der andere im Recht ist. Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Ich habe einen cholerischen und emotional kalten Vater. Er kennt nur eine Form mit mir in Beziehung zu treten und das sind Vorwürfe, Erniedrigung und Abwertung. An Weihnachten, einem Heiligabend kam er zu mir und lebte wieder mal einen seiner cholerischen Anfälle an mir aus, schrie mich an, machte mir
image/svg+xmlVorwürfe was für ein Nichtsnutz ich sei und so weiter. Ich nahm dies einfach nur wahr ohne zu reagieren. Er zog sich darauf hin in sein Büro zurück. Ich wartete ungefähr 10 Minuten, dann ging ich zu ihm und sagte wörtlich: „ Es tut mir leid“ . Mehr nicht, nur diese Worte. Daraufhin brauch er sofort in Tränen aus, umarmte mich und erzählte mir von seiner Not. Ich ging danach in mein Zimmer und sann nach... Da wurde ich plötzlich von einer unendlichen Liebe überflutet und sah in meinem Inneren ein weißgekleidetes, strahlendes Wesen, dass mich an Christus erinnerte. Wenn du zu den Menschen gehörst, deren Muster darin besteht anderen ständig zu helfen und sich um andere zu kümmern, dann schau einmal nach ob du da wirklich bei diesen Menschen bist, oder ob es vielleicht nur ein Mechanismus ist, damit du dich selbst gut fühlst. Wenn es so ist, wäre die Einladung dir bewusst zu machen was die Menschen in deinem Umfeld wirklich brauchen. Das ist etwas völlig anderes als sie unbewusst zu versorgen und abhängig zu machen, bzw. ihnen ständig das zu geben, was du dir selbst erhoffst. Lass uns etwas Neues erschaffen, einen neuen Fokus, eine Gesellschaft, in der das bewusste Miteinander im Mittelpunkt steht und von allen Seiten gefördert wird. Wir Menschen geben uns selbst als Ganzes eine neue Chance, füreinander da zu sein. Eine Zeitlang wird es noch holprig zugehen, doch dann werden wir uns immer mehr an diese Schönheit gewöhnen und die alte Welt, wie wir sie heute kennen, für immer hinter uns lassen. Liebe Gopal www.traumaheilung.net