Licht und Liebe

Die Befreiung der Menschen

Spirituelle Revolution


* Zurück zur Natur *

* Zurück zum Frieden *

* Zurück zur Gemeinschaft *



Herausfinden was man wirklich will
Programmierungen auflösen
Erinnerungen an die Unendlichkeit



Herausfinden was man wirklich will

Wenn jeder Moment deines Lebens und jede Begegnung mit anderen Lebewesen ein einziges Mysterium ist, du für jede Sekunde dankbar bist und du vor lauter Glück und Liebe nicht mehr zu bremsen bist, dann kannst du diesen Abschnitt getrost überspringen.

Es ist möglich ein total glückliches und erfülltes Leben zu führen.
Es ist möglich, dass man seinen Weg genau kennt und glasklar vor sich sieht.
Es ist möglich, dass man ganz genau weiß was man möchte.

Je unglücklicher man ist, desto weiter hat man sich von seinem eigentlichen Wesen, von seinem wahren Leben entfernt. Man lebt ein Leben das nicht das eigene ist. Man spürt die ganze Zeit, dass irgendwas nicht stimmt, dass irgendwas fehlt und es lässt einem keine Ruhe. Es tauchen Fragen auf wie:
Was ist der Sinn meines Lebens?
Was macht mir wirklich Freude?
Wie kann ich glücklich sein?
Dann fängt man an nachzudenken und probiert dieses und jenes, sucht herum, macht Therapien, besucht Gruppen, usw.. Doch es scheint keinen Ausweg zu geben, egal was man tut und probiert es führt nicht zur Erfüllung, denn irgendwie fühlt sich alles doch auf eine merkwürdige Art und Weise gleich an.

Der Grund ist, dass man ohne sich dessen bewusst zu sein nur in einem abgesteckten Gebiet sucht, man sucht nur im Altbekannten und da wird man natürlich nicht fündig. Denn alles was man ausprobiert oder versucht anders zu machen ist einem doch irgendwie vertraut, bekannt, irgendwie schal und bequem. Selbst wenn man scheinbar Neues ausprobiert macht man es doch mit der gleichen inneren Einstellung und den eingeschliffenen Verhaltensweisen. Das führt dann dazu dass man glaubt, dass ein glückliches Leben überhaupt nicht möglich ist und resigniert vielleicht sogar. Man sagt sich womöglich: "Ich habe doch alles versucht, aber nichts hilft."

Doch das ist nicht die Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass für jeden ein glückliches, erfülltes und ekstatisches Leben bereit steht.

Wie kommt man nun dahin?

Die Antwort ist letztlich ganz einfach: Es gibt da gewissermaßen einen blinden Fleck im Leben. Etwas wo man nicht hinschaut, nicht hinschauen will. Womöglich hat man das über so viele Jahre gemacht, dass es einem garnicht mehr bewusst ist. Man ignoriert, verleugnet oder lehnt einen bestimmten Lebensaspekt ab.

Unterschwellig weiß man ganz genau was das ist, es ist das, wo man am allerwenigsten nachschauen würde. Das Leben stubst einen die ganze Zeit an doch mal da hinzuschauen, doch man ignoriert es konsequent. Und je länger man es ignoriert, desto stärker wird man vom Leben aufgefordert dorthin zu schauen. Es gibt Kriterien, die einem helfen den blinden Fleck herauszufinden:
1. Es ist das Gegenteil von dem was du als bequem empfindest.
2. Du tust normalerweise ALLES um es zu vermeiden.
3. Dein ganzes Leben ist so ausgerichtet, dass du diesen Bereich nicht berührst.
4. Es macht lebendig, nervös oder löst sogar Angst aus wenn du doch in dessen Nähe gerätst.
5. Dein ganzes System gerät in Aufruhr wenn du damit in Berührung kommst.

Umgekehrt kann man es auch herausfinden in dem man sich das Gegenteil anschaut. Unter Stress oder wenn du leidest tust du genau das Gegenteil. Das dient dazu dich wieder zu stabilisieren, um wieder maximale Bequemlichkeit herzustellen. Also, was genau machst du wenn es dir schlecht geht? Es gibt da sozusagen einen grundlegenden Mechanismus, den du immer anwendest in solchen Situationen. Und das verrückte ist, dass es genau das ist was dir dein Leben vermasselt, weil es zu einem Dauerprogramm geworden ist. Aber in Krisenzeiten tritt es eben ganz deutlich hervor und man kann es identifizieren. Was tust du also und was sind deine Gedanken und deine Einstellung gegenüber der Welt und den Menschen wenn es dir schlecht geht?

Wenn man zurückschaut in seinem Leben und sich die schönsten und größten Momente anschaut stellt man erstaunt fest, dass das nie in der Bequemlichkeitszone stattgefunden hat. Die besten Momente sind passiert, als du über deinen Schatten gesprungen bist. Du hast in einer bestimmten Art und Weise etwas riskiert, gewissermaßen hat es sich so angefühlt als hättest du dein Leben riskiert. Und das stimmt ja auch, denn um dahin zugelangen muss man sein bisheriges Leben zurücklassen. Das was das bisherige Leben bestimmt hat, dieser eine Mechanismus der einem maximale Bequemlichkeit garantiert hat muss aufgegeben werden. Je nachdem wie radikal man das macht fühlt sich das wie Sterben an und ist gleichzeitig die totale Lebendigkeit. Es ensteht eine unvorstellbare Euphorie und Aufbruchstimmung, so als ob man von einem Albtraum aufwacht und einen wunderschönen, aufregenden Tag vor sich hat. Es ist das Ende des dunklen Vorhangs der das ganze Leben überlagert hat. Es ist so offensichtlich und naheliegend dass man nicht glauben kann dass die ganze Zeit übersehen zu haben.
Unterschwellig versucht man aber dieses Glück in der Komfortzone zu bekommen, weil es ja auf den ersten Anschein hin eine Verbesserung verspricht. Doch diese Bequemlichkeit ist nicht das was man eigentlich sucht. Bequemlichkeit ist tot, langweilig, weit weg vom wahren Leben. Das Grundmuster ist also, dass man alles beim alten lassen will und glaubt dass sich durch die Erfüllung äußerer Wünsche das Problem lösen lässt. Z.B. wenn ich den richtigen Partner oder Partnerin habe bin ich glücklich oder wenn ich erst genug Geld habe, dass ich keine Sorgen mehr haben muss geht es mir gut. Man selbst möchte also gleichbleiben und im Außen soll etwas passieren, so glaubt man glücklich werden zu können.

Leider oder Gottseidank funktioniert es so nicht. Man leidet nicht durch äußere Umstände sondern durch die Einstellung die man der Welt und insbesondere den Menschen gegenüber einnimmt. Das worunter man leidet verursacht man seinen Mitmenschen. Das worunter man leidet löst man in seinem Nächsten aus. Das eigene Leiden ist ganz exakt das was man anderen antut. Fühlst du dich einsam und verlassen, dann schaue hin ob du nicht vielleicht ein Grundmuster hast dich von anderen zu distanzieren und sie alleine zu lassen. Hast du ständig zu wenig Geld könnte es daraufhin deuten, dass du auf irgendeine Art und Weise auf der materiellen Ebene geizig bist und mehr nimmst als gibst.

Das interessante ist nun, dass diese Mechanismen die das Leben bestimmen garnichts kompliziertes sind und dass es im Kern lediglich neun verschiedene Arten gibt. Das heist es gibt nur neun Varianten wie man sich vom Leben abschneiden kann, natürlich mit individueller Ausprägung. Das System was dies am besten und tiefgründigsten beschreibt ist das Enneagramm. Alle neun Strategien erscheinen einem mehr oder weniger vertraut und man hat anfangs vielleicht das Gefühl dass alles auf einen zutrifft. Es gibt jedoch genau einen Punkt, der das ganze Leben bis ins tiefste Mark bestimmt, ein Punkt der allen Gedanken und Handlungen zugrunde liegt. Du könntest auch nahestende Menschen fragen, welcher Satz auf dich am meisten zutrifft. Oder du schaust welcher Satz dir am wenigsten gefällt, mit welchem Satz du am wenigsten zu tun haben möchtest.

Diese neun möglichen Lebens-/Liebes-/Spaßbremsen sind:

1 Perfekt sein zu müssen.
2 Anerkennung bekommen zu müssen.
3 Bewunderung bekommen zu müssen.
4 Etwas besonderes sein zu müssen.
5 Sich zurückziehen zu müssen.
6 Sicherheit haben zu müssen.
7 Schmerz/Leiden vermeiden zu müssen.
8 Schwäche vermeiden zu müssen.
9 Konflikte vermeiden zu müssen.

Wenn man das zum ersten mal liest erscheint es einem möglicherweise bedeutungslos und unverständlich, diese simplen Sätze. Doch es handelt sich um die Ebene des tiefsten Kerns unserer Persönlichkeit. Tatsächlich sind die Mechanismen von denen unser ganzes Leben unbewusst gesteuert wird derart simpel. Wie gesagt es ist die unterste, die erste Schicht. Die Kunst besteht darin herauszufinden welches dieser 9 Spiele man spielt. Alleine tut man sich da eher schwer, da man für den eigenen Mechanismus betriebsblind ist sonst würde man ja sofort damit aufhören. Für Außenstehende und Menschen die Erfahrung mit dem Enneagramm haben ist es wahrscheinlich leichter einem zu sagen was man gewählt hat.

Das einzige was also für ein glückliches und erfülltes Leben notwendig ist, ist diesen grundlegenden Mechanismus seines Lebens herauszufinden und zu verstehen. Denn das ist der Kern und die Ursache für das Leiden. Warum? Weil durch das Festhalten an diesen Strategien Energie gestaut wird, es wird etwas unterdrückt. Es verhindert zwar die Erfahrung eines unangenehmen Lebensaspektes. Man stumpft dadurch aber insgesamt ab und die Lebendigkeit wird weniger. Je ausgeprägter man diese Strategien anwendet desto mehr schneidet man sich insgesamt vom Leben ab und desto mehr leidet man. Da man nun aber die eigentliche Ursache gefunden und erkannt hat kann man entsprechend entgegensetzt handeln und leben und erfährt somit das Leben wieder als Ganzes, integriert die Erfahrungen die man immer vermieden hat, was letztlich zu Glück und Erfüllung führt.

Das was du wirklich willst, was deine Seele will, was dich wirklich heilt und wonach du dich vom tiefsten Inneren her sehnst ist genau entgegengesetzt zum eigenen Abwehrmechanismus.
Und das bedeutet nichts weiter als dass du den Aspekt von Liebe den du ausgeblendet hast wieder zum Fließen bringst und dir und deinen Mitmenschen schenkst.

Das ist die Erfüllung und du findest sie gerade da wo du sie am wenigsten vermutet hast. Und so beginnt dein Leben sich zu wandeln, nach und nach, von Erstaunen, über Sprachlosigkeit, bis daraus schließlich ein einziger Strom aus Liebe und Ekstase wird. Schon auf der relativen Ebene ist also ein Leben in höchster Freude möglich. Damit sieht man den eigenen Weg klar vor sich und erkennt, dass man einfach nur eine andere Einstellung einnehmen und anders handeln muss um glücklich zu sein. Man biegt einfach immer genau in die andere Richtung ab, als die Gewohnheit und die Bequemlichkeit vorschlagen. Wenn ich also z.B. erkannt habe, dass ich mich mein Leben lang von anderen Menschen, ja vom ganzen Leben zurückgezogen habe dann tue ich eben jetzt genau das Gegenteil. Ich gehe raus, gehe auf andere zu, finde Freunde, stelle Nähe her, rede mit Fremden drauflos, usw. Und so bekomme ich was ich mein Leben lang vermisst habe. Und das Tolle ist das Leben kommt einem entgegen. Es ist einfach unglaublich.
Also, die Frage ist, willst du rechts auf den altbekannten achtspurigen Highway einbiegen und wie immer in der Betonwüste ankommen oder lieber links in den kleinen unbekannten Trampelpfad abbiegen, der dich geradezu in die Wildnis führt?

Woran erkennst du dass du richtig abgebogen bist?
Du zweifelst, es prickelt, es macht Angst, die Lebendigkeit und Nervosität nimmt zu, deine Energie steigt, es fühlt sich an als ob du etwas völlig verrücktes machst, gegen deine Natur handelst, wie vor einem Fallschirmsprung, ...

Lasse dich anschließend nicht zurück in die Bequemlichkeit sinken!!! Mache gleich den nächstmöglichen Schritt oder bereite ihn zumindest vor. Nutze die erhöhte Energie um noch einen draufzusetzen, tue etwas was noch verrückter ist, was noch näher dran ist an dem was du wirklich möchtest.

Und so ist der letzte Abschnitt des Weges eine wahre Freude. Man kann ihn in vollen Zügen genießen bis eines Tages klar wird, dass alles Leiden, ja das gesamte Leben und das was man bisher als sich selbst erfahren hat nur ein Traum aus Gedanken war und nie wirklich existiert hat.

* * *

Programmierungen auflösen

Zur Zeit leben wir noch größtenteils als Roboter, gezüchtet vom System. Schuften, fressen, saufen, konsumieren, Angst haben und brav die Klappe halten, so möchte das System uns haben. Und es möchte uns möglichst vereinzeln, die Illusion dass wir getrennt sind nähren. Geh mal in die Fussgängerzone einer deutschen Großstadt und schau den Menschen wirklich ganz bewusst ins Gesicht. Die meisten sind doch kaum noch am Leben. In unseren Köpfen sind Programme installiert, die uns gefangen halten und dafür sorgen, dass wir ruhige Arbeitssklaven sind. Diese Programme wurden und werden noch hauptsächlich in der Schule, von den Eltern und über die Medien installiert.

Ich möchte dir eins dieser Programme vorstellen. Es ist so tief einprogrammiert, dass niemand auf die Idee käme es in Frage zu stellen, beziehungsweise seine Existenz überhaupt wahrzunehmen. Dieses und andere Programme in der Matrix sorgen dafür, dass wir nicht in Freiheit leben können, kein Vertrauen ins Leben haben, ständig Angst haben und uns wie gewünscht zutodeschuften. Hier ist es. Du wirst vielleicht überrascht sein:

"Ich muss arbeiten, um zu überleben."

Na, kommt dir das nicht bekannt vor, wie oft haben wir das schon gehört? Wer würde das in Frage stellen? Keiner zweifelt diesen Satz an, alle leben danach und arbeiten bis zum umfallen, ruinieren sich und ihre Familie, vergeuden ihr ganzes Leben. Das ist ein Programm welches man ganz früh den Menschen in den Kopf einbrennt.
Aber...
Was wäre wenn dieser Satz garnicht wahr wäre?
Was wäre wenn es eine dreiste Lüge wäre?
Was wäre wenn es nur dazu dient dich im Hamsterrad gefangen zu halten?


Was wäre wenn die Wahrheit ganz anders lauten würde, zum Beispiel:

"ICH BIN VOLLKOMMEN FREI."
"DAS LEBEN KÜMMERT SICH JEDERZEIT UM MICH."
"DAS LEBEN IST ABSOLUT VERTRAUENSWÜRDIG."
"ALLES WAS MIR BEGEGNET IST LIEBE."
"DEN TOD GIBT ES IN WAHRHEIT NICHT."

Was wenn du gar kein Geld verdienen musst und trotzdem auf mysteriöse Weise immer versorgt bist?
Was wenn dich das Leben sogar unterstützen würde bei dem was dir tatsächlich Freude bereitet?
Was wenn du von heute auf morgen eine ungeliebte Arbeit niederlegen oder eine ungesunde Beziehung beenden könntest und das Leben sich trotzdem um dich kümmern würde?
Was wenn das immer mehr Menschen leben würden und sich dadurch unsere Gesellschaft neu ausrichten würde und trotzdem alles getan wird was erforderlich ist?

Das ist die spirituelle Revolution! Sie erfordert keine Waffen, nur Vertrauen ins Leben.


* * *

Erinnerungen an die Unendlichkeit

Schau hin!
Wenn du auf einem Gipfel stehst und über das Bergpanorama schaust, wie fühlt sich das an?
Wenn du am Strand stehst und über das Meer blickst, wie fühlt sich das an?
Wenn du einen geliebten Menschen anblickst, wie fühlt sich das an?
Wenn du einem Kind beim Spielen zuschaust, wie fühlt sich das an?

Weite, Freude, Glück ...

Wenn du in deine Vergangenheit schaust, siehst du dort irgendeinen Anfang?
Wenn du in deine Zukunft blickst, erkennst du dort irgendein Ende?
Wenn du dich nur wahrnimmst, in diesem Moment, ohne Gedanken: Wo beginnst du, wo endest du?

Hast du jemals irgendwo eine Begrenzung, einen Anfang oder ein Ende von irgendwem oder von irgendwas gefunden?


Probiere etwas Neues!
Wenn du Nachts, bei klarem Sternenhimmel nach oben schaust und in die unendlichen Tiefen des Weltalls blickst, dann ist dies von einem bestimmten Gefühl begleitet. Mache dir dieses Gefühl ganz bewusst.

Denkst du hingegen an deine Sorgen und Probleme im Alltag, löst das andere Gefühle aus.

Je nachdem an was du denkst, löst es unterschiedliche Empfindungen aus. Wenn man es auf ein Wort reduzieren müsste, könnte man sagen das erste fühlt sich weit an, das zweite eng.

Du kannst nun ein Experiment machen: Denke wieder an den Sternenhimmel, in einer stillen, klaren Sommernacht. Der ganze Himmel ist übersäht mit leuchtenden Sternen. Du blickst in die Weite des Weltalls und verlierst dich darin.
...
Warte bis das Gefühl ganz präsent ist. Bleibe nun ganz in diesem Gefühl, versuche das Gefühl nicht zu verlieren.
...
Und jetzt richte ganz vorsichtig den Fokus auf deine Sorgen und Probleme, behalte dabei aber das GEFÜHL der Weite bei!
Richte so eine Zeitlang das Gefühl von Weite auf dein Leiden. Dieser Vorgang braucht etwas Übung, wird dir aber bald ganz vertraut vorkommen. Dabei ist es übrigens egal ob es sich um Probleme im Außen oder Leiden im Innern handelt.

Vielleicht stellst du fest, dass das Leiden in dieser Weite zwar vorhanden ist, aber irgendwie weniger Bedeutung hat als sonst. Wenn du mit diesem Gefühl alles begrüßt, was als Leiden im Bewußtsein erscheint, wird es sich wandeln. Leidest du, dann erinnere dich an das Gefühl der Weite. Anstatt dagegen anzukämpfen, öffne dich in die Weite, lasse die Probleme und Sorgen zu und lasse sie einfach hineinfließen.

Am Anfang braucht es etwas Überwindung und die Bereitschaft etwas Neues auszuprobieren. Aber nach und nach stellst du fest, dass es immer einfacher geht. In dieser Weite liegt eine unendliche Kraft und Macht, in der alles Leiden und alle Begrenzungen verschwinden.
Aber du musst es riskieren dich dem Leiden zu öffnen, statt dich zusammenzuziehen und zu versuchen es zu bekämpfen, wegzumachen oder sonstwie zu verändern. Hast du es einmal erfahren, weist du mit absoluter Gewissheit, dass es "funktioniert". Diese Erkenntnis macht dich innerlich sehr stark. Was sollte dich dann noch aufhalten? Hast du erkannt, dass DU diese Weite BIST, gibt es keinen Grund mehr gegen irgendwas anzukämpfen. Du gibst allem einfach Raum und mit der Bereitschaft es so zu lassen wie es ist, wandelt es sich.

Langsam langsam dämmert es wieder, deine unendliche Natur, die du vergessen hattest. Grenzenlose Weite des inneren Raumes, Stille, unendliches Bewußtsein ist das was du warst, bist und immer sein wirst, mit und ohne Körper.

Wenn dir ein anderes Bild als der Sternenhimmel zur Erzeugung des Gefühls von Weite lieber ist, dann nimm dieses. Es kann alles mögliche sein: Der Anblick eines/einer Geliebten, eines Babies, Tauchen, Wald, Wasserfall, eine Blumenwiese, Tanzen, Singen, Weihnachten, Christus, der Dalai Lama, ein heiliger Ort, das hören bestimmter Musik usw.. Überall schimmert das gleiche, das eine durch.
Letztlich ist es nicht an ein Bild gebunden, es ist das, was du ohnhin in Wahrheit ewig bist, die Bilder dienen nur deiner Erinnerung.


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Antares



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