Was viele der TOP-Experten in äußeren Dingen (Politik, Wissenschaft, usw.) einfach nicht begreifen
ist, dass kein politisches oder gesellschaftliches System, egal mit wie viel guten Absichten errichtet, egal wie genial ausgedacht, egal mit wieviel interen Regulations- und Selbstprüfungsmechanismen ausgestattet, jemals die Ebene von Entwicklungstrauma und Bindungskonflikten auch nur in Schach halten, geschweige denn lösen kann.
Beispiel: aus dem Überlebensschock des 2. Weltkriegs entstand ein äußeres Konstrukt, man könnte es Vorzeigedemokratie oder Wirtschaftswunder nennen. Aber es hat eben nur solange funktioniert, bis das Kollektiv sich wieder sicher genug gefühlt hat, die Überlebensnot in den Hintergrund getreten ist und dadurch die Bindungskonflikte wieder in den Vordergrund gekommen sind. Das Endergebnis ist wie immer das gleiche: eine Aufspaltung der Gesellschaft in Machtmissbrauch, Ausbeutung, Propaganda (Staat) und Unterwerfung/Passivität oder Rebellion (Bevölkerung). Dann geht alles wieder von vorne los, Zusammenbruch des Systems, Krieg, Schock, Wiederaufbau, immer und immer wieder der gleiche Zyklus…
Es wird höchste Zeit, zu erkennen, dass wir über das Außen niemals zu einer besseren Welt kommen können, nur darüber, dass die kritische Masse begreift, dass der Fokus vom Außen weg zu den Bindungskonflikten und deren Bearbeitung gelenkt werden muss und zwar überall und auch öffentlich bis hinein die Politik.
Gopal
www.gespraechemitgopal.de
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